Frag drei Anbieter, was eine Firmenwebsite kostet, und du bekommst drei Antworten – meist lautet die ehrlichste davon „kommt darauf an". Das stimmt sogar. Aber es hilft dir nicht weiter. Deshalb hier der Überblick, den wir uns selbst gewünscht hätten: echte Preisspannen, versteckte Kosten und eine ehrliche Einordnung, wann sich was rechnet.
1. Selbermachen mit dem Baukasten. Wix, Jimdo, Squarespace und Co. locken mit „gratis" oder wenigen Euro im Monat. Die Wahrheit: Für einen Firmenauftritt mit eigener Domain und ohne Werbeeinblendungen zahlst du üblicherweise zwischen € 15 und € 40 pro Monat – dauerhaft. Das sind über fünf Jahre gerechnet € 900 bis € 2.400. Dazu kommt der größte Posten, der auf keiner Rechnung steht: deine eigene Zeit. Texte schreiben, Fotos suchen, Layout zurechtrücken – wer das neben dem Betrieb macht, sitzt schnell viele Abende daran. Und man sieht es den meisten Baukasten-Seiten leider an.
2. Freelancer oder Bekannter. Die Spanne ist enorm – von ein paar hundert Euro für den „Neffen, der sich auskennt" bis zu mehreren tausend für erfahrene Profis. Das Ergebnis schwankt genauso. Häufigstes Problem aus unserer Erfahrung: Es fühlt sich niemand langfristig zuständig. Wenn zwei Jahre später etwas nicht funktioniert oder die Öffnungszeiten neu sollen, ist der Ansprechpartner oft schwer erreichbar – oder die Seite ist so gebaut, dass niemand anderer sie weiterpflegen kann.
3. Agentur. Klassische Webagenturen in Österreich starten für Firmenwebsites häufig im mittleren vierstelligen Bereich; je nach Umfang sind fünfstellige Angebote keine Seltenheit. Dafür bekommst du Profis – aber oft auch Stundensatz-Abrechnung, Projektlaufzeiten von mehreren Monaten und ein Ticketsystem statt eines Ansprechpartners. Für Konzerne passt das. Für einen Installateur, eine Ordination oder einen Hofladen ist es meist überdimensioniert.
Wir glauben, dass man Preise hinschreiben soll. Bei Datenstadl kostet eine Website einen einmaligen Festpreis, der vor Projektstart feststeht:
| Paket | Umfang | Einführungspreis |
|---|---|---|
| WebKI Kompakt | Onepager mit 5 Abschnitten, Foto-Termin inklusive | € 1.190 |
| WebKI Betrieb | bis zu 6 Unterseiten, Foto-Halbtag, KI-Suchen-Optimierung | € 1.590 |
| WebKI Premium | bis zu 10 Seiten + Blog, Foto-Ganztag, Video-Header | € 1.990 |
Texte, echte Betriebsfotos, Impressum und Datenschutz, der sichere Livegang samt Domain-Umzug – alles inklusive. Laufend fällt verpflichtend nur deine Domain an (ca. € 15–25 im Jahr, auf deinen Namen); das Hosting kostet bei unserer Bauweise € 0 im Monat. Dazu die Wartung um € 59/Monat: Die ersten zwölf Monate laufen mit, danach ist sie freiwillig und monatlich kündbar. Eine zusätzliche Unterseite kostet € 140, spätere Änderungen ohne Wartungs-Abo € 90 pro Stunde. Keine weiteren Sternchen. Die Details stehen offen auf unserer WebKI-Seite.
Warum so „günstig" im Vergleich zur Agentur? Nicht billiger gemacht – moderner gebaut. KI hat unseren Werkzeugkasten revolutioniert: Was früher Wochen an Agenturstunden waren, entsteht heute in Tagen. Diesen Fortschritt geben wir weiter. Und ehrlich dazugesagt: Unsere Einführungspreise gelten für die ersten Referenzkunden – dafür dürfen wir das Ergebnis, wenn du einverstanden bist, als Referenz zeigen.
Die Frage kommt fast immer, deshalb die ehrliche Antwort – Stand Juli 2026: Für eine Website gibt es derzeit keine Förderung, die dir wirklich weiterhilft.
Das bekannteste Programm, KMU.DIGITAL, hat sein Budget derzeit ausgeschöpft; Anträge sind aktuell nicht möglich. Und die beiden Programme, die in Oberösterreich laufen – DIGITAL.PLUS und ERFOLG.PLUS der WKO OÖ – schließen digitales Marketing ausdrücklich aus. Eine Firmenwebsite fällt genau darunter.
Förderfähig sind dagegen interne Digitalisierungsprojekte: Büroabläufe automatisieren, wiederkehrende Handgriffe abnehmen. Wenn bei dir ohnehin so etwas ansteht, schauen wir uns das im Erstgespräch mit an. Ein Wort noch zur Sprache, weil es viele durcheinanderbringt: Förderfähig heißt nicht bewilligt. Den Antrag stellst immer du selbst, und die Zusage kommt von der Förderstelle, nicht von uns. Fördertöpfe ändern sich außerdem mitten im Jahr – wer das liest, wenn es hier schon eine Weile steht, prüft den Stand besser noch einmal nach.
Die billigste Website ist selten die günstigste. Rechne immer über drei bis fünf Jahre: Einmalpreis plus laufende Kosten plus deine eigene Zeit. Und egal, bei wem du bauen lässt – besteh auf drei Dingen: Festpreis vor Projektstart, Domain auf deinen Namen, klare Preise für spätere Änderungen. Dann kann wenig schiefgehen.
Was würde deine Website kosten? Zeig uns deinen Betrieb – im kostenlosen 15-Minuten-Erstgespräch sagen wir dir ehrlich, welches Paket passt und ob sich ein Neubau überhaupt auszahlt. Jetzt Gespräch vereinbaren oder gleich online einen Termin wählen – wir rufen dich an.
Übrigens: Wie digital-fit ist dein Betrieb insgesamt? Der kostenlose 10-Punkte-Check „Ist Ihr Betrieb KI-reif?" zeigt es dir in einer Minute – zum Durchklicken, ohne Newsletter.